Weiterbildung und Berufsbildung

Trotz Distanz näher zu­sam­men­ge­rückt

Die Umstellung auf Fernunterricht hat sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrkräften viel Flexibilität und Verständnis abverlangt. Das Fazit nach gut zwei Monaten: Dank dem grossen Engagement aller Beteiligten hat die Umstellung geklappt.

Über 500 Lernende beteiligten sich an Umfrage

Zwischen dem 8. und dem 13. April haben wir bei den Berufsschülerinnen und -schülern eine SMS-Umfrage durchgeführt. Wir wollten erfahren, wie die Umstellung auf Fernunterricht in der Anfangsphase aus ihrer Sicht gelungen ist. Beachtliche 515 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt.

Diese Feedbacks und die Rückmeldungen aus den Lehrbetrieben helfen uns, die Lernaktivitäten im Fernunterricht weiter zu optimieren. Die Schulleitung hat inzwischen die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet.

Mit der Umstellung auf Fernunterricht ist die Mehrheit gut zurecht gekommen.

Die meistgenannten Komplimente und Anregungen in Kürze:

  • Die grosse Mehrheit kommt gut mit dem Fernunterricht zurecht.
  • Die eingesetzten Lernplattformen bereiten nur Vereinzelten technische Schwierigkeiten.
  • Das Engagement der meisten Lehrpersonen wird gelobt.
  • Die Informationen zum Fernunterricht sind zweckmässig.

Was wir verbessern können:

  • Teils wurde der Einsatz zu vieler verschiedener Tools bemängelt.
  • Das Verhältnis zwischen den erteilten Aufträgen und den Inputs wurde
    als zu wenig ausgewogen beurteilt. Konkret: zu viele Aufträge und zu wenig Unterrichtsaktivitäten.
  • Viele Lernende gaben an, dass die Aufträge der Lehrpersonen präziser formuliert sein sollen.
  • Einige gaben an, dass sie sich mehr Feedbacks und Videokonferenzen wünschen.

Vollständige Resultate der Umfrage

Über diesen Link gelangen Interessierte zur vollständigen Auswertung: Auswertung SMS Umfrage Lernende vom 14.4.2020

17.04.2020

Co­ro­na­vi­rus – Blog BZZ

Es ist am Freitag, dem 13. März passiert. Der Entscheid des Bundesrates, dass die Schulen in der Schweiz geschlossen werden müssen. Schuld ist das Coronavirus, die Lungenkrankheit.

Der Entscheid hat Folgen für unsere Schule. Zum ersten Mal in der Geschichte musste das Bildungszentrum Zürichsee (BZZ) den Betrieb vor Ort einstellen. Das heisst: kein Präsenzunterricht, die Schulzimmer sind leer, die Gänge sind leer, die Lehrerzimmer sind leer und es herrscht im ganzen Schulhaus eine erdrückende Stille.

Die Schulleitung hat entschieden, dass alle Lehrpersonen und alle Mitarbeiter vom Sekretariat und den IT- Services im Home-Office arbeiten. Es ist eine Herausforderung den Betrieb aufrecht zu erhalten, doch bis jetzt hat alles reibungslos geklappt.

Die Umstellung auf den Fernunterricht löst bei unseren Schülern und deren Berufsbildnern einige Fragen auf. Dies erkennen wir an unseren anrufen. Manche sind sich nicht sicher, was sie mit ihren Absenzen machen sollen, andere machen sich grosse Sorgen um die bevorstehenden QV Abschlussprüfungen.

 

Die jetzige Situation ist für unsere Schüler/innen eine grosse doch machbare Herausforderung. Fernunterricht? Wie soll das gehen? In den ersten Wochen war es noch unklar wie man den Unterricht gestalten soll, aber unsere Lehrepersonen haben gute Lösungen gefunden. Durch Videokonferenzen und Aufträge per Mail kann der Unterricht durchgeführt werden.

Was heisst diese Situation für mich persönlich?

Ich absolviere derzeit im BZZ die Kaufmännische Lehre und bin im ersten Lehrjahr bei der kantonalen Verwaltung. Normalerweise arbeite ich im Sekretariat und kümmere mich um administrative Aufgaben. Dort habe ich mit verschiedensten Kundinnen und Kunden zu tun. Mit der Schliessung der Schule hat sich die Situation verändert, mit einem Schlag fehlt der direkte Kontakt mit den Menschen. Dies ist für mich eine neue Erfahrung. So wie auch der Fernunterricht am KV Zürich.

Wichtig ist, dass wir in dieser Pandemie welche wir gerade erleben, alle zusammenhalten und die Vorschriften des Bundesamtes für Gesundheit beachten.

Nur so können wir diese Krise überstehen und zurück in unseren normalen Alltag wechseln.

 

Stay Home

 

06.04.2020

Help-Desk

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