Weiterbildung und Berufsbildung

Im Beruf angekommen

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Was haben die Lernenden beim Workshop \"Im Beruf angekommen\" erlebt? Wir berichten kurz wie der halbe Tag am Workshop verlaufen ist.

Veröffentlicht am 14. Februar 2017 von Aurelia Neck

Im Beruf angekommen
In der Woche vom 6. Februar bis 10. Februar 2017 fand die Veranstaltung „Im Beruf angekommen?“ statt.
Jeweils einen halben Tag befassen sich alle Lernende im 1. Ausbildungsjahr mit ihrem neuen Lebensabschnitt. In Zusammenarbeit mit Forumtheater „act-back“ wird eindrücklich und nachhaltig ein Improvisationstalent aufgeführt. Die Lernenden haben es in der Hand, mit ihren Szenenvorschlägen den Inhalt der Veranstaltung selbst zu bestimmen und damit genau das auf den Punkt zu bringen, was sie beschäftigt.
Während der Veranstaltung vom Dienstag 7. Februar 2017 haben sich die Berufe aus der Abteilung Wirtschaft in Horgen mit verschiedenen Situationen befasst.

Situation 1:
Der Lehrbetrieb hat angerufen, die Eltern suchen das Gespräch mit dem Lernenden.
Der Lehrbetrieb ist unzufrieden, weil der Lernende zu spät erscheint. Im Gespräch stellt sich heraus, dass der Lernende sich nicht geschätzt fühlt und regelmäßig Ärger bekommt. Ebenso, dass er nur Einzelarbeit machen muss und keine Schalterarbeit machen darf und der Lehrmeister nicht mit dem Lernenden kommuniziert.

Situation 2:
Die Lernenden bringen folgenden Lösungsvorschlag ein:
Lernender sucht das Gespräch mit seiner Freundin.
Die Freundin möchte dem Lernenden gerne helfen. Sie bespricht mit dem Lernenden zusammen die Vorgehensweise.
Sie entschließen sich dazu eine Mail an den Lehrmeister zu verfassen, da kein persönlicher Kontakt zum Lehrmeister vorhanden ist.

Situation 3:
Die Lernenden bringen folgenden Lösungsvorschlag ein:
Lernender sucht das Gespräch mit dem Lehrmeister.
Bei dem Lehrmeister handelt es sich um eine strenge, faule Person die alles abstreitet und dem Lernenden immer wieder ins Wort fällt.
Der Lernende ist dem Lehrmeister gegenüber ängstlich gestimmt.
Der Lehrmeister ist mit der Haltung des Lernenden nicht einverstanden und hat die Eltern kontaktiert. Nach einem Gespräch gibt der Lehrmeister dem Lernenden eine letzte Chance.

Nach diesen Szenen, erarbeiten die Lernenden in Workshops verschiedene schwierige Situationen in ihrem Alltag. Das Theater setzt die Szenen um.

1. Situation in der Familie: Die 17 jährige Tochter ist schwanger und hat einen sehr strengen Chef.


2. Situation in der Berufsschule: Der Lernende findet heraus, dass er der einzige aus der Klasse ist, der zu einer Geburtstagsparty nicht eingeladen ist

.

3. Situation im Lehrbetrieb mit Drogen: Der Lernende kommt bekifft zur Arbeit.

4. Situation in der Liebe / Beziehung: Der Lernende hat eine Freundin die ihm nicht zuhört.

Die Lernenden wurden bei dem Workshop auch darüber Informiert, wie, wann und wo sie sich Hilfe holen können.
Am Bildungszentrum Zürichsee kann man sich intern an Marianne Heusser wenden. Marianne Heusser führt ein Gespräche   und macht Lösungsvorschläge, wie es weiter gehen könnte.
Ist ihnen eine externe Beratungsstelle lieber, finden sie auch Hilfe bei SAMOWAR.


SAMOWAR ist eine Jugendberatungsstelle, welche für den Bezirk Horgen zuständig ist. Sie bietet jungen Erwachsenen bis 25 kostenlos Beratung, wenn sie im Bezirk Horgen leben oder zur Schule gehen. Bei SAMOWAR finden sie Hilfe bei einem Team aus Psychologinnen und Psychologen mit einer Therapieausbildung. Sie können sich per Mail oder persönlich beraten lassen. Die Psychologen und Psychologinnen unterstehen der Schweigepflicht.
Sie können sich telefonisch unter 044 723 18 18 oder online unter www.samowar.ch anmelden.

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