Weiterbildung und Berufsbildung

Valon Demi

Wo ein Wille ist …

Herr Demi, Sie haben am BZZ schon mehrere Weiterbildungen abgeschlossen. Was gefällt Ihnen besonders an der Schule?

Ich bin in Horgen geboren und aufgewachsen. Natürlich ist die geografische Nähe der Schule ideal für mich. Trotzdem habe ich Infoveranstaltungen an verschiedenen Schulen besucht. Am BZZ überzeugten mich das Angebot und die Grösse der Schule.

Sie haben nach Ihrem Berufseinstieg im Detailhandel am BZZ die Handelsschule besucht, das Höhere Wirtschaftsdiplom erlangt und den Lehrgang Sachbearbeiter Finanz- und Rechnungswesen im März 2018 abgeschlossen. Welche Fächer haben Sie am meisten interessiert?
Besonders gefallen haben mir das Finanz- und Rechnungswesen, aber auch die Fächer Marketing und Kommunikation. Alles, was ich gelernt habe, kann ich sehr gut im beruflichen und auch im privaten Alltag anwenden.

 Den Lehrgang Finanz- und Rechnungswesen haben Sie sogar mit der maximal möglichen Punktzahl abgeschlossen. Was bedeutet das für Sie und wie haben Sie gefeiert?

Obwohl ich generell keine Mühe hatte im Finanz- und Rechnungswesen, war ich trotzdem überrascht, dass ich die maximale Punktzahl erreicht habe. Auch mein Arbeitgeber war stolz auf das Resultat. Gefeiert habe ich mit meiner Freundin und der Familie. Wir sind fein essen gegangen. Auch das BZZ hat eine schöne und würdige Abschiedsfeier für die ganze Klasse organisiert.

Alle Ihre Weiterbildungen haben Sie berufsbegleitend und am Stück absolviert. Blieb da noch Zeit für Hobbys?

In meiner Freizeit jogge ich sehr gerne. Weil ich einen kurzen Schulweg hatte, konnte ich diese Betätigung immer beibehalten. Es war mir auch wichtig, zwischendurch mal den Kopf durchzulüften.

Folgen Ihre Weiterbildungen einer bestimmten Karriereplanung oder umgekehrt, richten Sie Ihre Karriere danach?

Im Verlauf meiner generalistischen Weiterbildung zum Höheren Wirtschaftsdiplom habe ich mich damit auseinandergesetzt, welche Richtung ich nach dem Abschluss einschlagen möchte. Zur Auswahl standen eine Spezialisierung in Richtung Human Resources oder eine Vertiefung in Finanz- und Rechnungswesen. Michael Bissig, der Leiter Weiterbildung am BZZ, war an der Handelsschule gleichzeitig mein Dozent und hat mich sehr gut beraten und mich motiviert. Diese persönliche Beratung finde ich alles andere als selbstverständlich – ich habe das sehr geschätzt. Mittlerweile habe ich meine Karriereplanung ganz auf eine leitende Position im Finanz- und Rechnungswesen ausgerichtet. Aktuell absolviere ich noch die Weiterbildung für den Eidgenössischen Fachausweis Rechnungswesen.

Sie sind derzeit im Debitorenmanagement eines Unternehmens tätig. Wie zahlt sich Ihr inzwischen hohes Bildungsniveau im Berufsleben aus?

Wenn man Weiterbildungen absolviert hat und den Nachweis vorlegen kann, hat man ganz klar Vorteile. Das habe ich einerseits bei meinem letzten Stellenwechsel festgestellt und andererseits auch im Alltag, wo ich das erworbene Wissen täglich einsetzen kann.

Wo sehen Sie sich im Jahr 2022?

Im Jahr 2022 sehe ich mich in einer führenden Position im Finanz- und Rechnungswesen. Die Weiterbildungen, die ich am BZZ absolviert habe, bieten mir eine erfolgversprechende Grundlage dafür.

Herr Demi, wir gratulieren Ihnen nochmals zu Ihrer grossartigen Leistung und wünschen Ihnen für Ihre Zukunft nur das Beste.

21.09.2018

Rückblick Som­mer­sport­ta­ge 2018! – die Bilder

Die drei Sommersporttage verliefen ohne grössere Zwischenfälle. Die rund 800 Lernenden waren in 90 halbtägigen Workshops aktiv. Die Vielfalt der Workshops liessen keine Wünsche offen. So konnten die Lernenden zwischen Stand-up-Paddling, Boxen, Drachenboot, Yoga, Bogenschiessen, Segeln, Tennis und vielem mehr auswählen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Vereine, Veranstalter, freiwilligen Helfer, Instruktorinnen und Instruktoren an die Begleitpersonen und Lernenden die dieses Grossereignis überhaupt möglich gemacht haben.

Vielen Dank!

12.09.2018

Small Talk – Nie mehr sprachlos – so geht es!

Die kleine Plauderei kann man auch vor einer Sitzung oder an der Bushaltestelle führen. Gelegenheiten gibt es viele, doch das Interesse am Gegenüber ist eine Voraussetzung für ein gutes, kleines Gespräch das auch nur zwei bis drei Minuten dauern kann.

1.    Eine positive Einstimmung ist eine wichtige Voraussetzung für den gelungenen Abend! Freuen Sie sich auf den Anlass, so strahlen Sie dies auch aus. Ein entspanntes Lächeln öffnet zudem Türen!

2.    Angenommen Sie kennen Niemanden? Wie machen Sie den ersten Schritt, um ins Gespräch zu kommen? „Sie nehmen Augenkontakt auf mit einem Gast der alleine steht, lächeln, gehen auf diese Person zu und stellen sich mit Vor- und Nachname und Firma vor. Bei einem privaten Apéro erwähnen Sie die Firma jedoch nur, wenn ein Interesse Ihres Gegenübers besteht.

3.    „Am einfachsten gelingt der Einstieg in den Small Talk über eine Frage zur Tätigkeit, zur Branche oder zum Unternehmen. Das gemeinsam besuchte Seminar ist ebenfalls ein guter Aufhänger. Sie sollten möglichst schnell Gemeinsamkeiten herausfinden, dann ist das Eis gebrochen und das Gespräch ergibt sich automatisch.“

4.    Ganz wichtig ist dabei die Körperhaltung. „Eine offene Körperhaltung und Blickkontakt signalisieren Bereitschaft für einen Dialog. Scannen Sie nicht den Raum nach anderen interessanten Personen ab während Sie mit jemandem in Gespräch sind.

5.    Gute Themen sind Tagesaktualitäten, der aktuelle Anlass, den Bezug zum Gastgeber, Hobby, Ferien, Ausflugstipps, Essen und Trinken. „Small Talk eignet sich auch hervorragend, um Tipps und Ratschläge weiterzugeben. Dies können auch nichtberufliche Empfehlungen wie ein Hinweis auf ein gutes Restaurant, ein interessantes Buch oder ein Film sein. So werden Sie zum interessanten Gesprächspartner“.

6.    Sowohl die politische als auch die religiöse Themenpalette sollte hingegen nicht gezückt werden. Auch Fragen über Familienstand, Kinderwunsch oder Einkommensklasse sind definitiv fehl am Platze. Was ebenfalls sehr schlecht ankommt, ist Monologe führen, über andere lästern oder Vertrauliches über sich oder die anderen ausplaudern.

7.    Verabschieden Sie sich mit einem „Danke für das interessante Gespräch“ und wünschen einen schönen Abend. Vergessen Sie nicht Ihre Visitenkarte zu übergeben, sollte die Person für Sie interessant sein. In diesem Fall senden Sie innert 72 Stunden eine Xing oder linkedin Kontaktanfrage oder eine E-Mail. Auch eine nette Karte oder ein Anruf freut Ihre neue Bekanntschaft.

Weitere Tipps und Wissenswertes erfahren Sie am Workshop «Small Talk und Netzwerken» am 3.12.2018 am BZZ in Horgen.

Titelbild: Mike Flam

Über die Autorin

Susanne Abplanalp

Susanne Abplanalp ist Trainerin für Business Knigge, Dozentin und Buchautorin.

Ihr umfassendes Wissen und ihre Leidenschaft für Auftrittskompetenz vermittelt die Business-Knigge-Expertin an Seminaren für Firmen und an Weiterbildungsinstituten.

06.09.2018

Help-Desk

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