Weiterbildung und Berufsbildung

Erweiterungsbau BZZ Südseite

«Endlich wird das Bauvorhaben rea­li­siert»

Herr Häni, die Aushubarbeiten auf dem Areal neben dem BZZ Horgen sind in vollem Gange. Nach jahrzehntelangem Ringen werden in den nächsten Jahren die Sanierung, der Erweiterungsbau und die unterirdische Dreifachturnhalle umgesetzt. Wie erleichtert sind Sie?

Andreas Häni

Andreas Häni, Rektor des BZZ

Ich bin sehr erleichtert und freue mich, dass das Projekt nun realisiert wird. Die bestehende Liegenschaft wurde in den 1970er Jahren gebaut – damals noch ohne Turnhalle. Die  Diskussionen um die fehlende Turnhalle werden schon seit 30 Jahren geführt und haben seit dem Sportobligatorium für die Lernenden an Intensität gewonnen. Die Erweiterung ist auch nötig, weil die Schülerzahlen steigen und Spezialzimmer für gewisse Fachgebiete wie Naturwissenschaften oder Elektrotechnik fehlen. Während heute täglich rund 400 Schüler die Berufsschule am BZZ Horgen besuchen, werden es mit dem Einzug in den Erweiterungsbau täglich rund 600 sein. Dazu kommen abends die Kursteilnehmenden der Erwachsenenbildung.   

BZZ Erweiterungsbau 2016 Turnhalle

BZZ Erweiterungsbau 2016 Turnhalle

Welche Strategie verfolgt das BZZ mit diesem zukunftsweisenden Bauprojekt?

Unsere Vision ist, dass wir die führende kantonale Berufsfachschule am Zürichsee sind. Zudem wollen wir das Weiterbildungsangebot für Erwachsene ausbauen. Um diese Vision zu verwirklichen, benötigen wir eine zeitgemässe Infrastruktur mit einer Turnhalle, einer Cafeteria sowie weiteren Unterrichtsräumen. Unsere Verkehrslage ist mit der ÖV-Anbindung bereits optimal. Der Erweiterungsbau wird uns dabei unterstützen, unsere Vision in die Tat umzusetzen. Zudem werden wir externe Klassenzimmer, in die wir uns aufgrund der engen Platzverhältnisse eingemietet haben, in den Erweiterungsbau integrieren können. Letztlich wollen wir mit dem Bauprojekt aber auch ein regionales Zeichen setzen, denn viele Horgener wissen gar nicht, dass wir eine kantonale Berufsfachschule sind.

Welche Fachleute sind in das anspruchsvolle Bauprojekt involviert?

Als Projektleiter vertritt Roland Eichenberger die Bauherrschaft, sprich das Kantonale Hochbauamt. Für die Architektur nach Minergie-P-Standard zeichnet das Architekturbüro Berger + Schmidlin AG verantwortlich, das den Architekturwettbewerb gewonnen hat. Als Bauführer amtet Thomas Frick. Involviert sind auch der Schulkommissionspräsident Kaspar Wälti und Vertreter der Gemeinde Horgen. Sie wahren die Interessen der lokalen Vereine, welche die neue Turnhalle am Abend nutzen werden.

Welches sind die wichtigsten Bauetappen?

Derzeit wird die Baugrube ausgehoben. Ende 2017 sollte die Turnhalle in der Baugrube errichtet sein. Der darauf erstellte Erweiterungsbau ist voraussichtlich Ende 2019 bezugsbereit. Zu diesem Zeitpunkt wird die gesamte Infrastruktur des Altbaus in den Erweiterungsbau gezügelt, damit der Altbau saniert werden kann. 2021 wird der Gesamtbau in Betrieb genommen.

Herr Häni, vielen Dank für das Gespräch.

Erweiterungsbau BZZ Innenraum

Erweiterungsbau BZZ Innenraum

Erweiterungsbau BZZ Empfang

Erweiterungsbau BZZ Empfang

31.08.2016

Pokémon Marketing

Marketing mit Pokémon Go: So nutzen Unternehmen den Hype

Die Zahl der Pokémon-Go-Spieler steigt und steigt. Keine App wurde im App Store von Apple innerhalb einer Woche häufiger heruntergeladen als Pokémon Go. Weltweit machen sich Unternehmen diesen Spiel-Trend bereits erfolgreich für ihr Marketing zu Nutzen.

Pokémon Go ist ein Augmented-Reality-Game, bei dem sich Spieler in ihrer natürlichen Umgebung bewegen, um die kleinen Pokémon-Monster zu sammeln. Mit gezielten Pokémon-Aktionen locken Unternehmen Spieler in ihre Ladengeschäfte, Restaurants oder auf das Firmengelände um auf sich aufmerksam zu machen und dabei von einem positiven Imagetransfer des Spiels zu profitieren. Eine gute und vor allem kostengünstige Marketingmassnahme, wenn die Pokémon-Spieler der eigenen Zielgruppe entsprechen. Das Trendspiel von Nintendo, welches erstmals 1996 erschienen ist, zieht nämlich nicht nur Kinder und Jugendliche an, sondern packt Menschen aus den verschiedensten Schichten und Berufen zwischen 20 und 35 Jahren.

Das Spiel bedient sich dem Entdeckerdrang des Menschen, indem den Spielern ihre Stadt, ihr Dorf oder ihren Arbeitsweg als Spielwelt geboten und ihnen einen neuen Blick darauf gewährt wird. Die wirkliche Welt mit digitalen Objekten zu ergänzen und dabei die Grenzen zwischen real physisch erfahrbarer und virtueller Welt zu verwischen, fasziniert die Menschen. So fangen Pokémon-Spieler Phantasiewesen, während Unternehmen den Hype clever nutzen, um auf Kundenjagd gehen.

Das Bildungszentrum Zürichsee ist ebenfalls im Pokémon-Fieber. Am Dienstag, 30. August 2016 ab 18.00 Uhr können Pokémon-Jäger am Bildungszentrum Zürichsee in Horgen noch mehr und bessere Pokémons sammeln. Direkt im Innenhof des Bildungszentrums gibt es sogar einen Pokéstop. Allen Pokémon-Begeisterten offeriert das Bildungszentrum zudem ein Getränk zur Stärkung für die Jagd und am Pokémon-Glücksrad können die Spieler wertvolle Preise gewinnen.

25.08.2016

Sprachkurse am BZZ

Welcher Sprach­kurs passt zu mir?

Bei der Wahl eines Sprachkurses stehen drei Fragen im Zentrum: Welches Kursniveau wähle ich ? Soll ich ein Sprachzertifikat erwerben? In diesem Blog finden Sie Antworten auf diese beiden Fragen. Im europäischen Referenzrahmen wurden diverse Stufen festgelegt. Die Aussage dieser Stufen ist, wie gut eine Person eine Fremdsprache beherrscht. Im Zentrum stehen dabei das Sprechen, Schreiben und Hören.

Sprachniveaus

Die Niveaus sind in drei Hauptstufen gegliedert. In der Grundstufe sind erste Kenntnisse in der Sprache vorhanden. Darauf folgt die Aufbaustufe. Auf dieser Stufe kann man bereits Diskussionen zu vielen Themen führen und kann seine Meinung klar und spontan äussern. Die Oberstufe führt zu einem hohen Sprachniveau. So gut, dass man die Sprache fast so gut wie die Muttersprache beherrscht.

A B C

A 1 Sie verstehen und beantworten einfache Fragen.

A2 Sie verständigen sich in vertrauten Situationen mit kurzen Sätzen.

B1 Sie finden sich sprachlich in Alltagssituationen zurecht.

B2 Sie formulieren Ihre Meinung zu vielen Themen klar und spontan.

C1 Si kommunizieren fliessend und praktisch fehlerfrei.

C2 Sie beherrschen die Sprache fast so gut wie Ihre Muttersprache.

 

Grafik der Sprachniveaus

In dieser Grafik ist unser Stufensystem für die Sprachkurse am BZZ dargestellt.Klicken Sie auf die Grafik, um diese zu vergrössern.

 

Einstufungstest

Sie möchten erfahren, welches Sprachkursniveau zu Ihnen passt?

Absolvieren Sie den Einstufungstest online und erhalten Sie eine Rückmeldung, welcher Kurs zu Ihnen passt.

24.08.2016

Logo des Lehrgangs Immobilien-Bewirtschaftung

Lehrgang Im­mo­bi­li­en-Be­wirt­schaf­tung

Im September startet am BZZ der neue Bildungsgang Sachbearbeiter bzw. Sachbearbeiterin Immobilien-Bewirtschaftung mit dem anerkannten Abschluss edupool.ch/KVSchweiz. Die zweisemestrige Weiterbildung ist ein Türöffner für Einsteiger und ein wertvoller Kompetenznachweis für Berufsleute der Immobilienbranche.

Die Immobilienbranche boomt und eröffnet neue berufliche Perspektiven. Der Bildungsgang Sachbearbeiter bzw. Sachbearbeiterin Immobilien-Bewirtschaftung vermittelt Fachwissen und befähigt, die vielseitigen und anspruchsvollen Aufgaben im Immobilienbereich zu übernehmen.

Ein praxisorientierter Lehrgang

Wie die Menschen verändern sich auch Immobilien im Laufe der Zeit. Das darauf ausgerichtete Immobilien-Management gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Teilnehmenden des BZZ-Lehrgangs wenden das erworbene Wissen dank hoher Praxisorientierung zielgerichtet an. Mit der Integration aller unternehmerischen Kriterien lernen sie, wie man eine nachhaltige Nutzung und Werterhaltung einer Immobilien sicherstellt.

Zwei Semester – berufsbegleitend

Der Lehrgang umfasst 192 Lektionen, dauert zwei Semester. Er enthält die Fächer Bau, Recht, Liegenschaften-Buchhaltung und Immobilien-Management. Das Fachwissen wird einmal pro Woche aufgebaut und vertieft; wahlweise an einem Abend oder Vormittag.

Ein Lehrgang mit Perspektiven

Die professionelle Immobilien-Bewirtschaftung und das durchdachte Immobilien-Management sind ein sicheres Fundament, auf dem Berufsleute ihre Karriere in der Immobilienbranche aufbauen können. Sicherheit und Transparenz sind in dieser wirtschaftlich bedeutenden Branche die Erfolgsfaktoren.

Was bietet das BZZ?

Das Hauptziel der Bildung ist, das Wissen praxisgerecht umzusetzen. Deshalb wird der handlungsorientierte Wissenserwerb am BZZ gross geschrieben. Für den Lehrgang werden Grundkenntnisse in der Buchhaltung vorausgesetzt. Interessierten, die hier noch Nachholbedarf haben, bietet das BZZ begleitend zum Lehrgang und kostenlos einen Einführungskurs in die Buchhaltung.

19.08.2016

Das Bild zeigt eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft.

Weiterbildungsperspektiven im Detailhandel.

Die Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis weist die Fähigkeiten nach, im Detailhandel eine Führungsfunktion wahrzunehmen. Berufsleute haben dabei sehr gute Karten. 

In der folgenden Grafik ist ersichtlich, wo die Abschlüsse des Detailhandels im Schweizer Bildungssystem eingeordnet sind. Daraus geht hervor, welche Voraussetzungen beim Berufsabschluss und der Berufserfahrung für die Zulassung zur Berufsprüfung erfüllt sein müssen. Zum Zeitpunkt der Berufsprüfung muss jemand mit dem Abschluss der Detailhandelsfachleute (mit EFZ) eine Berufserfahrung von drei Jahren aufweisen. Je nach Niveau des Abschlusses, wird mehr oder weniger Berufserfahrung verlangt. Personen ohne Lehrabschluss werden auch zugelassen, wenn sie eine Berufserfahrung von 10 Jahren aufweisen können.

Überblick des Lehrgangs Detailhandesspezialist im dualen Bildungssystem.

Überblick des Lehrgangs Detailhandesspezialist im dualen Bildungssystem.

Detailhandelsspezialist/-in mit eidg. Fachausweis

Detailhandelsspezialisten sind gefragte Fachleute im  Detailhandels. Sie verfügen über ein
umfangreiches Wissen im Detailhandel und Berufserfahrung. Ihr Kerngeschäft ist der Verkauf. Ihr Ziel ist die Selbständigkeit oder eine Funktion als Abteilungsleiter/-in sowie als Leiter/-in einer kleineren oder mittleren Detailhandelsfiliale.

Unser Lehrgang zu diesem Abschluss ist modular aufgebaut. Das ermöglicht eine berufsbegleitende Ausbildung. An der eidgenössischen Berufsprüfung werden die aus den Modulen erworbenen Kompetenzen vernetzt geprüft – Sie müssen das Wissen in einen unternehmerischen Zusammenhang anwenden. Die Prüfung umfasst zusätzlich eine schriftliche Fallarbeit, eine Präsentation dazu sowie einen Assessment-Teil.

Höhere Fachprüfung mit eidg. Diplom zum Detailhandelsmanager/-in

Detailhandelsmanager sind im höheren Kader z. B. als Geschäftsführer/-in im Detailhandel tätig.
Im Zentrum dieses höchsten eidgenössisch anerkannten Abschlusses im Detailhandel steht das Ziel eine Führungsfunktion in einer KMU, in der Verwaltung eines Grossisten oder in einem Zulieferbetrieb des
Detailhandels zu übernehmen. Weitere Informationen dazu unter www.detailhandelsmanager.ch

02.08.2016

Aller guten Dinge sind drei

Weit oben auf der Hitliste der schlimmsten Ärgernisse im elektronischen Schriftverkehr halten sich hanebüchene Fehltritte wie «E-Mail ohne Anrede» oder «E-Mail ohne Schlusssatz und Gruss». Diese permanent gute Platzierung führt es uns vor Augen: Unhöfliche E-Mails sind an der Tagesordnung. Überträgt man diese Unsitten in der schriftlichen Korrespondenz auf ein Gespräch, so würde unser Ansprechpartner uns sein Anliegen ohne Begrüssung «fadegrad» an den Kopf werfen und sich danach ohne Verabschiedung aus dem Staub machen. Das geht natürlich gar nicht.

Deshalb empfiehlt es sich, in der schriftlichen Korrespondenz immer das dreiteilige Gerüst anzuwenden: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Zur Einleitung gehören die Anrede und der erste Satz, der ans Thema heranführt und zum Hauptteil überleitet. Mit einem positiv klingenden Schlusssatz und einer netten Grussformel endet ein Schreiben, das sich an die Gebote der Höflichkeit hält und angenehm zu lesen ist. Dieses Sprachgerüst ist übrigens keineswegs neu – schon Aristoteles empfahl vor rund 2400 Jahren: «Alle gute Literatur hat einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.»

Tipp Nächstes Seminar «Moderne Korrespondenz»

22.08.2016

Help-Desk

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