Weiterbildung und Berufsbildung

Jugendliche gestalten Abstimmungsplakate

Eine Berufsschulklasse auf Stimmenfang. Der Auftrag ist einfach, die Umsetzung eine Herausforderung. Zeit: 4 Lektionen. Zu zweit ein Thema bearbeiten.

Das eine Gruppenmitglied gestaltet ein Pro-Plakat, der andere eine Kontra-Version. Hier eine Zusammenfassung des Kurz-Projekts. Alle Plakatbilder gibt’s ganz unten am Ende des Blogs.

Thema Abstimmung

Zuerst erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Thema (das zufällig zugeteilt wird). Um was geht es? Was soll erreicht werden? Und überhaupt: Was ist eine Initiative und was ein Referendum?

Mit der Initiative wird soll eine Änderung in der Bundesverfassung erfolgen. Dazu müssen 100’000 Unterschriften von Stimmberechtigten in 18 Monaten gesammelt werden. Von den 206 bisher zur Abstimmung gelangten Initiativen sind gerade mal 22 angenommen worden (also etwa 10%).

Beim Referendum wird über einen Beschluss des Parlaments abgestimmt. Gewisse Bestimmungen müssen vors Volk (obligatorisches Referendum). Wenn jemandem ein beschlossenes Gesetz des Parlaments oder Bundesrats nicht passt, dann kann mit dem Sammeln von 50’000 Unterschriften innert 100 Tagen die Abstimmung bewirkt werden.

Plakate

Bei der Plakatgestaltung ging es darum, die Argumente Pro oder Kontra zum Ausdruck zu bringen. Die Leute sollen also überzeugt oder in ihrer Haltung bestätigt werden.

Erkenntnisse am Beispiel «Nein zum NDG»

Wie kommen die Pro bzw. Kontraargumente im Plakat zum Ausdruck?

Das Thema Nachrichtendienstgesetzt wurde mir zugeteilt und ich habe mich für die kontra Seite entschieden. Mein Titel ist kurzgehalten und heisst “Nein zum NDG“ (Nachrichtendienstgesetz). Mein Argument ist, dass alle Augen auf mich schauen und ich jederzeit legal belauscht werden kann. Mit Augen ist der Staat gemeint, der alles überwachen kann.

Volksabstimmung Nein-zum-NDG

Volksabstimmung Nein-zum-NDG

Wie ist die Gestaltung des Plakats in Bezug auf Layout, Farben und Bildwahl begründet?

Ich habe Rot als Hauptfarbe gewählt, weil ich zeigen will, dass etwas nicht in Ordnung ist und das Plakat grosse Aufmerksamkeit bekommt. Die Augen stehen dafür, dass der Staat immer ein Auge auf einen richtet und ständig beobachtet. Die Schweizer Karte ist dafür gedacht, dass die Wahl in der Schweiz gemacht wird. Die vielen Augen auf der Karte bedeuten, dass man in der ganzen Schweiz überwacht werden kann.

Welche Erkenntnisse wurde aus der Erstellung des Plakats zum Thema gewonnen.

Dass ich etwas besser zum Ausdruck bringen kann, wenn ich es verständlich auf bildliche Weise darstelle. Ich habe erkannt, mit etwas mehr Recherche über das Thema Nachrichtendienstgesetzt besser zu verstehen was damit gemeint ist, als nur die Plakate in der Öffentlichkeit von den Parteien zu sehen und mir so eine Vorstellung darüber zu machen.

Erkenntnisse am Beispiel Ja zum NDG

 

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

Mein Pro-NDG-Plakat ist unterteilt in Slogan und Symbol. Der Slogan ist so gross wie möglich und in rot gestaltet. Er bringt zum Ausdruck, für welche Werte gekämpft werden. Da das neue Gesetz Schutz bieten soll, steht das Männchen mit dem Schutzschild vor der Karte der Schweiz. Der Hintergrund stellt die Informationsflut dar. Fazit: Ein solches Plakat zu gestalten ist anspruchsvoll, da es Träger einer starken Message ist.

Erkenntnisse am Beispiel Ja zur Grünen Wirtschaft

Volksabstimmung Ja zur Grünen Wirtschaft

Volksabstimmung Ja zur Grünen Wirtschaft

Als Hauptfarbe habe ich auf dem Plakat Grün gewählt, da sie für Ökologie und Bio steht. Der Junge greift förmlich nach dem Betrachter, er scheint ihn zu mögen. Meine Überlegung war, dass er dankbar ist, dass wir mit dieser Abstimmung schon für seine (gute) Zukunft sorgen. Ansonsten sind da noch der Hintergrund, Text und das Logo der Befürworter, wodurch klar wird, dass es ein Pro-Plakat ist. Ich kann mir durch das Kurzprojekt nun eine eigene Meinung über die grüne Wirtschaft bilden.

Erkenntnisse am Beispiel Nein zur Grünen Wirtschaft

1. In diesem Fall werden die Kontraargumente durch den Crash-Test Dummy, welcher am Bildrand aufzuschlagen droht, dargestellt. Jedoch ist gleichzeitig eine Auslegung als «Grüner-Dickschädel» , welcher mit dem Kopf durch die Wand geht, möglich. Zum Bild der Vorlage als Crash-Test Dummy ist auch zu erwähnen, dass die Ziele dieser Initiative als Experiment dargestellt werden, was in diesem Ausmass bedrohlich wirken kann. Auch ist der Kopf nach rechts ausgerichtet, was in westeuropäischen Kulturen durch die Leserichtung als Vorwärtsbewegung erkannt wird. Dadurch wird die bisherige, erfolgreiche Stossrichtung der Wirtschaft dargestellt, der nun jedoch ein Hindernis im Wege steht.

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

2. Bis auf Schwarz und Weiss sind nur drei Farben und eine Helligkeitsstufe verwendet um das ganze möglichst einfach und eingängig zu halten. Das «Crash-Test» Symbol wäre einfarbig nicht ganz klar und auch der graue Hals würde in gleicher Farbe wie der Kopf eher skelettartig wirken, was im übertragenen Sinn als Anspielung Sinn ergibt, die Darstellung als «Crash-Test Dummy» unkenntlicher machen würde.

Nach dem Schweizerkreuz gleitet der Blick des Betrachters nach unten, wird kurz durch das Crash-Test Symbol und Auge unterbrochen um sich dem roten unteren Haupt-Slogan zu widmen. Ist diese Botschaft verstanden wandert der Blick zurück zur Dreiecksform und durch das nach oben blickende Auge zur Abstimmungsempfehlung und Bildrand hingezogen. Diese Blickfolge richtet sich nach der Gewichtung durch Grösse, Platzierung und Farbgebung dieser Gestaltung.

3. Die Ziele der Vorlage sind auf jeden Fall sinnvoll und auch längerfristig nachhaltig. In einzelnen Bereichen ist die gerne als Schweizer Grundwert präsentierte Innovation durch die nicht vorhandenen, nötigen grösseren finanziellen Investitionen oft nicht vorhanden. Natürlich kann man auch argumentieren, dass dies, unsere schweizerische Errungenschaft nicht gefährdet werden darf. Andererseits, wenn nicht die finanziellen Spitzenreiter einen Wandel aktiv bewirken sollen, wer dann?

Gallerie mit Auswahl der Abstimmungsplakate der Schüler

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

Volksabstimmung Ja zur Grünen Wirtschaft

Volksabstimmung Ja zur Grünen Wirtschaft

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

Volksabstimmung Nein zur Grünen Wirtschaft-02

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

Volksabstimmung Nein-zum-NDG

Volksabstimmung Nein-zum-NDG

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

Volksabstimmung Ja-zum-NDG

 

Volksabstimmung Ja zum NDG

Volksabstimmung Ja zum NDG

 

Abstimmung Nein zum NDG

Abstimmung Nein zum NDG

 

ahv2Volksabstimmung Ja zu Ahv Plus

Volksabstimmung Ja zu AHV Plus

 

Volksabstimmung Nein zu Ahv Plus

Volksabstimmung Nein zu AHV Plus

 

ahv2Volksabstimmung Ja zu Ahv Plus

Volksabstimmung Ja zu AHV Plus

 

Volksabstimmung Nein zu AHV Plus

Volksabstimmung Nein zu AHV Plus

 

21.09.2016

Diplom

Dank der Handelsschule zum Traumjob

Barbara Schmid, Sie haben Konditorin/Confiseurin gelernt. Was hat Sie zum Umstieg ins Büro bewogen?

Konditorin/Confiseurin ist zwar ein sehr schöner Beruf, aber die Nachtarbeit entsprach nicht meinem Rhythmus und die Zukunftsperspektiven waren weniger rosig. Ich stieg dann ins Telemarketing ein und war zunächst froh um die Chance, eine Bürotätigkeit ausüben zu können sowie den Umgang mit dem Computer zu lernen. Aber erfüllend war auch diese Aufgabe nicht. Nach Absprache mit meinem damaligen Arbeitgeber entschloss ich mich zu einer fundierten kaufmännischen Ausbildung.

Berufsbegleitend ins Büro einsteigen

Barbara Schmid - Einstieg ins Büro mit dem Handelsdiplom edupool.ch ist geglückt.

Barbara Schmid – Einstieg ins Büro mit dem Handelsdiplom edupool.ch ist geglückt.

Sie entschieden sich, am BZZ berufsbegleitend die einjährige Handelsschule zu besuchen. Was gab den Ausschlag?

Entscheidend war für mich, dass das BZZ die Handelsschule mit dem schweizweit anerkannten Abschluss edupool.ch des Kaufmännischen Verbandes anbietet. Mir war bewusst, dass ich als Quereinsteigern ein Papier vorweisen muss, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen.

Im Sommer 2015 schlossen Sie die Handelsschule mit dem begehrten Diplom ab. Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Sie wurden sogar übertroffen. Ich habe in diesem Jahr enorm viel gelernt – sowohl für den Beruf als auch fürs Leben. Die Fächer waren sehr interessant und die Dozenten äusserst engagiert. Natürlich musste auch ich meinen Beitrag leisten und viel lernen.

Anerkanntes Diplom

Was hat Ihnen die Ausbildung und das Diplom zusammenfassend gebracht?

Das BZZ hat mir das Basiswissen für einen Berufswechsel vermittelt und mir Mut gemacht, den Schritt zu wagen. Ich bewarb mich mit dem Handelsdiplom und erhielt prompt eine Stelle im Sekretariat einer Gebäudeinstallationsfirma. Seit dem 2. Mai 2016 habe ich nun einen Job, den ich über alles liebe – und das BZZ hat einen sehr grossen Anteil daran, dass dieser Wechsel geglückt ist.

 

15.09.2016

Sporttage 2016: Die Bil­der­gal­le­rie!

Mit diesem Beitrag geht unsere Blog-Serie zum Thema Sporttag auch schon zu ende. Wir blicken zurück auf drei spannende Tage mit vielen schönen Momenten. Besondere Freude hatten wir an der Vielzahl der angebotenen Kurse. “Wir haben dieses Jahr 21 verschiedene Workshops organisiert. Die Lernenden wählen jeweils einen halbtägigen Workshop aus an einem Tag und wir passen jedes Jahr das Angebot etwas an.[…]Wir wollten nicht einfach einen traditionellen Sporttag machen mit Turniercharakter im Fussball zum Beispiel, sondern wir wollten den Lernenden die Möglichkeit geben, auch neue Sportarten kennen zu lernen. So machen sie nicht nur unbedingt diese Sportart, die sie schon gut können, sondern dass sie neue Sportarten entdecken”, Andreas Häni, Rektor der BZZ und Organisationsmitglied für den Sporttag. So ist dieses Jahr etwa der Workshop ‘Gesunde Ernährung’ komplett neu dazu gekommen.

Nach wie vor Spitzenreiter bleibe aber der Fussball. Dieser sei natürlich gerade bei den Jungs sehr beliebt. Und zu recht! Auch dieses Jahr hatte sich grosse Prominenz auf dem Fussballfeld eingefunden. João Paiva und Goran Ivelj, beide Profi-Spieler für die Schweiz, begleiteten die Schüler auf dem Feld. Hierbei hatten nicht nur ihre Schützlinge Spass, sondern auch Sie selber: “Es hat bisher sehr gut funktioniert. Ich denke, die Kinder hatten sehr viel Spass. Und wir auch! Ich habe sehr viel profitiert von dieser Erfahrung”, Joao Paiva mit uns im Interview. Sein Kollege Goran Ivelj garantierte mit Stolz, dass er, sofern er wieder eingeladen würde, ganz sicher wieder an den Sporttag als Trainer käme.

Auch von Seiten der Schüler war das Feedback ausnahmslos positiv. Andrea, eine angehende Mediamatikerin, meint zum Beispiel: “Ich finde es cool, dass wir so eine grosse Auswahl bekommen haben, was man alles probieren könnte um selber zu schauen, was einem gefällt.” Oder etwa Besmir, Lernender auf dem Gebiet Informatik: “Mir gefällt es, dass der Sporttag so viele verschiedene Sportarten hat, nicht nur so die Standards wie Fussball, Basketball und so. Ich bin mit allem zufrieden.” Irdin, ebenfalls in der Informatik-Ausbildung, findet: “Der Sporttag ist mega lässig. Es hatte eine sehr grosse Auswahl und die Organisation war auch gut. Dass die Schule professionelle Spieler organisiert hatte, gefiel mir am meisten.” Und auch KV-Lehrling Marie-Rose kommentiert: “Ich finde es schön wie sie alles organisiert haben, zum Beispiel mit dem Mittagessen, dass sie hier ein Catering-Service organisiert haben.”

Zu guter Letzt bleiben nun nur noch die Bilder und die unzähligen Erinnerungen an die ereignisreichen Tage. Wir danken allen Befragten, Gefilmten, Fotografierten und Anwesenden, die uns mit unserer Arbeit unterstützt haben und hoffen, dass die Sporttage auch weiterhin so ein riesiger Erfolg bleiben können.

13.09.2016

Sommersporttag 2016 | Billard, Bowling, Dart und Tennis

Unser Sporttag startete mit einer gemütlichen Busfahrt nach Baar. whatsapp-image-2016-09-04-at-22-00-52-2Dort begaben wir uns zum Cherry Bowl. Uns erwartete einen Morgen lang Spiel und Spass in den drei Disziplinen Billard, Bowling und Dart.

Mal ganz anders eine ruhige Kugel schieben

Wir begannen mit Bowling. Nachdem wir alle unsere geeignete Kugel gefunden hatten, konnte es beginnen. Nach etlichen Spares, Strikes, Fehl- und Trickschüssen, suchten wir einen Billardtisch auf.

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Jetzt ist Präzision gefragt.

Mit Queue bewaffnet, schlugen wir mehr oder weniger genau, ohne oder mit Absicht die vollen und halbvollen Kugeln in die Löcher. In der restlichen Zeit warfen wir noch Dartpfeile auf die Zielscheibe und jeder probierte als Nummer eins in den Mittag zu gehen. Der Sieger gekürt, verliessen wir Cherry Bowl. Das war eine Menge Spass!

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Tennis – immer am Ball

Am Dienstagnachmittag fand der Kurs Tennis statt. Wir haben uns sehr auf diesen Kurs gefreut, da wir schon länger kein Tennis mehr gespielt haben.

Der Kurs begann damit, dass wir uns in 3 Gruppen aufgeteilt haben. Eine Anfänger, eine Mittlere und eine Profi-Gruppe. Nach der Gruppeneinteilung kam jede einzelne Gruppe zu einem Trainer. Diese Trainer hatten jeweils diverse Übungen bereit, welche zum Teil viel Kondition und Kraft benötigten.

Als jede Gruppe einmal bei einer der 3 Trainer war, kamen noch einmal alle Gruppen zusammen um ein gemeinsames Turnier zu veranstalten. Gewonnen haben wir aber leider nicht.
Um 16 Uhr war der Kurs Tennis zu Ende. Bilder konnten wir nicht machen, da wir die ganze Zeit am spielen waren;)!

14.09.2016

Endlich ist es so weit – der grosse Sporttag-Film!

Seit einigen Tagen sind wir im Auftrag der Schule nun schon unterwegs und haben für euch die schönsten Momente festgehalten. Hierbei konnten wir an den Sporttagen selbst einen exklusiven Blick hinter die Kulisse werfen und durften bei einigen Workshops live mit dabei sein. Zusammen mit euch sind wir auf See gestochen, mit bekannten Fussballstars mitgerannt, haben euch im Krafttraining, beim Yoga, Basketball, Klettern, Schach und Tanzen besucht. Wir waren fasziniert von der Vielfalt der angebotenen Workshops und konnten natürlich nicht widerstehen möglichst viele Bilder und Aufnahmen davon zu machen. Unten seht ihr den finale Film, die Bilder folgen in naher Zukunft. Viel Spass beim Schauen!

11.09.2016

Sprachkolumne – Sind Anglizismen cool?

Fakt ist: Anglizismen haben sich längst in unsere Sprache eingeschlichen. Man checkt seine Mails, relaxt in den Ferien, ist um seine Work-Life-Balance besorgt, schiesst ein Selfie und freut sich, wenn in den Warenhäusern wieder überall in Grossbuchstaben SALE zu lesen ist.

Gewiss, einige Anglizismen haben durchaus ihre Berechtigung. Oder wie sollte man «mailen» oder «Shitstorm» auf Deutsch übersetzen? Dennoch gibt es eine Reihe von überflüssigen Anglizismen. So ist ein Referee immer noch ein Schiedsrichter, man hält sich an einen Endtermin statt an eine Deadline, liefert termingerecht statt just-in-time und erbringt eine Leistung statt einer Performance.

Der langen Rede kurzer Sinn: Der wohldosierte und gut überlegte Einsatz von Anglizismen gehört zu den Grundlagen (statt zu den Basics) einer wertschätzenden und empfängerorientierten Kommunikation.

Nächstes Seminar «Moderne Korrespondenz»: 27. Oktober – 10. November, jeweils Donnerstag 17.30-20.30, am BZZ in Stäfa

11.09.2016

Doppelter Achterknoten

Sporttage: Doppelter Achter

Natürlich ist man noch lange kein Profi-Kletterer mit diesen wichtigen Knoten beherscht. Doch richtig gesichert mit dem doppelten Achter ist man bereits zwei Seillängen näher dem Bergführer-Traum.

Klettern_Lukas_Schenk

 

12.09.2016

Sporttage: Luft und Wasser – voll im Element

Bogenschiessen richtig gemacht!

  • Bogen gerade halten
  • Arm nicht ganz durch strecken
  • Ellbogen gerade als Verlängerung des Pfeils
  • Bogensehne bis zum hinteren Mundwinkel ziehen 
  • Nase nah an die Bogensehne
  • Ein Auge zukneifen (mit dem dominanten Auge sehen)
  • Tief ein atmen und bei ausatmen Bogensehne los lassen

Dont’s beim Bogenschiessen!

  • Bogen nie leer schiessen
  • Nur dann schiessen wenn alle hinter der Linie stehen
  • Nie Pfeile hohle wenn nicht alle Bögen abgelegt wurden
  • Keine gekrümmte Haltung

Stand Up Paddling!

Am Nachmittag war ich beim Stand Up Paddling. Das Wasser war erstaunlicher weisse sehr warm. Es war bedeckt und windete sehr, das hielt uns aber nicht davon ab ins Wasser zu hüpfen und los zu paddeln.

Der Instruktor war sehr freundlich und hat uns an Land zuerst erklärt wie wir uns verhalten sollten und wie wir am besten auf das Brett stehen. Auf der Wiese sah das ganze sehr einfach aus, doch wenn man mal auf dem Brett im Wasser steht merkt man schnell, dass die Sache nicht ganz ohne ist.

Standup Paddel SUP

Standup Paddel SUP

Wir sind dann alle losgepaddelt und schon nach 5 Minuten waren alle schon mindestens einmal im Wasser, aber alle machten trotzdem weiter.

Man merkte schnell, dass alle sehr Freude daran hatten, da man fast nur Gelächter hörte. Am nächsten Tag hatte ich sehr grossen Muskelkater in den Beinen, aber ich muss sagen es hat sich definitiv gelohnt. Ich kann jedem nur empfehlen es auch einmal auszuprobieren.

Samira Andreoli

07.09.2016

BZZ Sporttag 2016 Fussball

Sporttag 2016 Teil 2: Trailer

Wer steht also hinter dem Team, welches euch mit Kamera und Mikrofon verfolgt hat? Wir, selber Schüler der BZZ, stammen aus der Abschlussklasse ME13a und haben euch begleitet. Dabei durften wir einige von euch persönlicher kennenlernen, bekannte Fussballprofis interviewen, mit Trainern und Vereinen Bekanntschaft machen und spannende Einblicke in die vielen verschiedenen Workshops sammeln.

 Hinter der Linse der Filmkamera und am Ende des Mikrofonkabels traf man Elia Maletta an. Dank seinem Beruf konnte er hier seine ganzen Fähigkeiten ausspielen. Nach dem Filmen in den Workshops sitzt er jetzt hinter dem Bildschirm und verarbeitet die aufgenommenen Videos, schneidet, bearbeitet und vertont, um all die Erinnerungen perfekt festhalten zu können.

comp1

Hinter der nächsten Kamera sitzt Andreas Metzler. Am Sporttag ebenfalls hinter der Linse, ist er nun verantwortlich für die unbewegten Aufnahmen. Auch hier haben sich Unmengen an Fotografien angesammelt, welche ausgewählt und aufgearbeitet werden müssen. In stundenlanger Arbeit sucht er aus dem gesammelten Material die schönsten Momente aus und holt das Beste aus ihnen heraus.

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Wir_1

Zuletzt bleibt noch die Verfasserin dieses Textes, meine Wenigkeit. Genannt Lisa Moser und verantwortlich für Interviews, Blog und Organisation durfte ich am Sporttag mit Uhr und Zeitplan bewaffnet mitjoggen, euch Teilnehmern auf den Zahn fühlen und sitze nun ebenfalls an der Tastatur um die vielen Impressionen in Worte zu fassen.

Mit dieser kurzen Vorstellungsrunde kommt auch schon die nächste Runde Bilder und ebenso auch der nächste Kurzfilm. Schaut bald wieder vorbei: Wir bleiben am Ball um euch noch viele weitere Einblicke zu liefern.¨

Alle Videos gibt’s übrigens im  Videokanal vimeo.com/channels/bzzsporttag

06.09.2016

Müesli selbst gemacht

Sporttage 2016: Workshop gesunde Ernährung

Theorie

Man lernte, dass man keine Haferflocken im Supermarkt kaufen soll. Denn bei der Ernte dieses Getreides, wird der Kern und die Vitamine entfernt und nur der Weissmehlkorn verwendet. Dieser ist natürlich ohne die dazugehörigen Vitamine und Stoffe nicht all zu gesund. So sollte man sich sein Getreide noch unbearbeitet kaufen. Dann kann man dies selber malen mit einer Mühle damit die gesunden Vitamine und Stoffe im Getreidekorn nicht verloren gehen. Während unser Lehrer und dieses theoretische Wisse übermittelte, rührte er zweitgleich noch ein Müsli zusammen, welches er für sich jeden Morgen zubereitet. Dieses Müsli durfte man danach probieren.

Praxis

Im Kurs konnten wir ein Müsli, ein Brot und ein Eis machen. Alle drei Lebensmittel waren äusserst gesund und sehr schnell gemacht.

Rezept Müsli

  • 2 EL ungepresstes Getreide in die Mühle geben und malen
  • 100ml geschlagener Rahm
  • Früchte schneiden nach Wahl
  • Ein bisschen Wasser zum Verdünnen.

Doch dieses Müsli sollte man jeden Morgen frisch machen. Denn wenn man es ein bisschen länger lagert, entfallen die gesunden und wichtigen Vitamine und Nährstoffe. Wenn dies passiert, dann hat dieses Müsli keine andere Wirkung als ein normales im Supermarkt gekauftes Getreidemüsli.

Rezept Brot

  • 1 kg ungepresstes Dinkel.- Weizen.- Roggenkörner in Mühle geben und malen
  • 750ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 EL Steinsalz

Der Teig war innerhalb von 5 Minuten gemacht und das Brot war danach 20 Minuten im Backofen. Danach konnte man dies schon geniessen.

Rezept Eiscreme

  • 150ml Halbrahm
  • 100g gefrorene Himbeeren

oder

  • 100g gefrorene Bananen

Glace selbst gemacht.Glace selbst gemacht.

Am Schluss konnten wir noch unser Müsli, Eis und Brot probieren. Zum Brot bekamen wir sogar noch die Aufstriche welche von einer anderen Klasse produziert wurden zum Probieren aufs Brot.

Fazit

Ich habe gelernt, wie man wesentlich mehr aus herkömmlichen Nahrungsmitteln herausholen kann. Ich habe mir nun auch vorgenommen öfter mir selber ein solches Müsli mit Dinkelkörner zu machen.

07.09.2016

Help-Desk

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