Weiterbildung und Berufsbildung

Was bringt die Han­dels­schu­le?

Warum eine Handelsschule absolvieren?

Die Handelsschule ist eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung. Sie bildet die erste Stufe eines Wirtschaftdiploms. Im Unterschied zur kaufmännischen Lehre oder einem Bürofachdiplom holt man keinen fehlenden Lehrabschluss nach, sondern erweitert seine Kenntnisse mit wirtschaftlichen Themen.

Man unterscheidet zwei Handelsdiplome mit anerkannten Abschlüssen: Das Handelsdiplom edupool.ch (Kaufmännischer Verband Schweiz) und das Handelsdiplom (oder Bürofachdiplom) VSH der privaten Schulen.

Was bringt die Handelsschule?

Dazu gibt es zwei wesentliche Ausgangslagen: Einstieg ins Büro oder qualifizieren einer schon lange ausgeführten Tätigkeit. Das Handelsdiplom ermöglicht den Einstieg in einen kaufmännischen Beruf, ohne dafür eine KV-Lehre zu absolvieren. Die Handelsschule ist für erwachsene Berufsleute konzipiert, die eine Berufslehre abgeschlossen haben und mit dem Handelsdiplom eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich übernehmen möchten.

Wer bereits im Büro tätig ist, aber keinen kaufmännischen Abschluss hat, erhält mit der Handelsschule ein anerkanntes Diplom. Diese Ausbildung bringt einen fachlichen Nachweis für Personen, die seit längerem im Büro arbeiten, jedoch kein Diplom dafür besitzen.

Was ist das Handelsdiplom wert?

Mit unserem Lehrgang zum Handelsdiplom edupool.ch erhält man einen anerkannten Abschluss. Dieses erste Wirtschaftsdiplom bildet die Grundlage für alle Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich von der Sachbearbeitung bis zur Weiterbildung auf die höchsten Stufen im Management.

Was umfasst die Weiterbildung zum Handelsdiplom?

Die Handelsschule besteht aus sieben Modulen (Fächern). Die Fächer umfassen die Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Wissens und die grundlegenden Fertigkeiten der Textverarbeitung mit Word und Tabellenkalkulation mit Excel. Nach dem ersten Semester findet eine Teilprüfung statt.

Im Unterricht werden Lernkontrollen durchgeführt. Die Noten geben eine Rückmeldung zum Lernerfolgt. Der Vorteil ist, dass diese Vornoten für die Diplomnote zur Hälfte eingerechnet werden.

1. Semester

  • Word/Powerpoint
  • Betriebskunde (BWL Grundlagen)
  • Deutsch
  • Recht

2. Semester

  • Excel/Wirtschaftssprache (moderne Korrespondenz)
  • Volkswirtschaftslehre
  • Rechtskunde
  • Rechnungswesen (Buchhaltungsgrundlagen)

Wie läuft die Prüfung ab?

Die Prüfung zum Handelsdiplom edupool.ch (KV Schweiz) besteht aus zwei Teilen: der Teilprüfung nach dem ersten Semester und der Diplomprüfung nach dem zweiten Semester.

Bei der Teilprüfung werden die im ersten Semester behandelten Fächer abgelegt. Die Prüfung wird in der Schule durchgeführt, an der man den Lehrgang besucht. Da es sich um eine zentrale Prüfung handelt, gilt für alle in der Schweiz derselbe Prüfungstermin.

Pro Fach dauert die Prüfung zwischen 30-60 Minuten. Es werden Fragen zu den Lerninhalten der Handelsschule gestellt. Es ist möglich, alle Fächer an einem Tag abzulegen. Empfohlen ist das allerdings nur dann, wenn viel Lernzeit aufwenden konnte.

Welche Ziele erreicht man mit der Handelsschule?

In der Handelsschule werden die kaufmännischen und wirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt. Mit der Schulung von Programmen aus dem Office Paket steht das Erledigen von Büroarbeiten am Computer im Zentrum und die Routine beim Lösen von kaufmännischen Aufgaben. Mit dem Handelsdiplom oder Bürofachdiplom werden die Grundlage für weitere Ausbildungen geschaffen.

Vielen gelingt mit der Handelsschule der Einstieg ins Büro. In diesem Beitrag erzählt eine ehemalige Teilnehmende unseres Handelsschullehrgangs, wie sie zu ihrem Traumjob gekommen ist.

Wann findet der Lehrgang statt?

Alle Informationen zu den Kursdaten unserer Lehrgänge sind unter diesem Link zu finden.

Anschlussausbildungen mit dem Handelsdiplom

Mit der abgeschlossenen Handelsschule edupool.ch stehen die Wege zu vielen weiteren Lehrgängen offen. Möglich ist eine Spezialisierung im Rechnungswesen, dem Personalwesen, im Marketing und Verkauf sowie in der Immobilien-Bewirtschaftung. Wer eine Kaderfunktion übernehmen möchte, dem stehen das Höhere Wirtschaftsdiplom HWD oder die weitere Ausbildung für Technische Kaufleute offen. Diese ermöglichen den Einstieg in die Höhere Fachschule Wirtschaft oder Marketing.

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26.10.2016

Mo­dal­ver­ben – eine Krux

Mit den Wörtern «können» (Fähigkeit), «sollen» (Rat), «wollen/möchten» (Wunsch), «müssen» (Notwendigkeit) und «dürfen» (Erlaubnis) lassen sich Satzaussagen nach Herzenslust modifizieren. So ist es zum Beispiel ein grosser Unterschied, ob man staubsaugen kann, soll, will, muss, darf oder möchte. So weit so gut.

Die Krux an der Sache ist, dass Modalverben oft völlig unmotiviert eingesetzt werden und dadurch die Satzaussage verfälschen. Ein Klassiker: «Ich möchte mich für Ihr Engagement bedanken.» Dieser Satz bedeutet eigentlich, dass man sich gerne bedanken würde, dies aber nicht tut.

Ohne Modalverb wäre die Aussage glasklar: «Ich bedanke mich für Ihr Engagement.» Solche und ähnliche Beispiele gibt es leider zuhauf. «Darf ich Sie bitten …» oder «Ich würde Sie gerne anfragen …» gehören in die gleiche Kategorie. Deshalb empfiehlt es sich, den Einsatz von Modalverben stets gut zu überlegen.

Das hat bestimmt auch der deutsche Philosoph und Aufklärer Immanuel Kant getan, als er einst sagte: «Ich kann, weil ich will, was ich muss.»

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24.10.2016

Video-Marketing

Video-Marketing: Die Zukunft er­folg­rei­chen Mar­ke­tings

Ein gutes Argument für Video-Markting sind täglich über drei Milliarden Klicks auf YouTube, der zweitgrössten Suchmaschine weltweit. Der Play-Button ist heute eines der wirksamsten Call-to-Action-Symbole. Insbesondere die jüngeren Generationen, wie die Generation Y und Z, tragen zu dieser extrem hohen Klickrate und zur Content-Vielfalt innerhalb von Social-Media-Kanälen und Video-Portalen bei. Nutzergenerierte Inhalte wie Videos gewinnen rasant schnell an Bedeutung, was für Unternehmen eine neue Chance für die Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen darstellt. Kommt dazu, dass Video-Marketing für das B2B-Marketing genauso interessant wie für B2C-Marketing, wenn es darum geht Website-Besucher, Interessenten, Leads und Neukunden zu gewinnen.

Nicht nur für Endverbraucher, sondern auch für Einkäuferinnen und Einkäufer von Unternehmen ist es konfortabler und mit weniger Zeitaufwand verbunden, ein informatives Video anzuschauen, anstatt einen langen, langweiligen Text zu lesen. Videos bieten zudem eine hervorragende Möglichkeit, Unternehmen und deren Marken zu emotionalisieren und ihnen einen einzigartigen Charakter zu verleihen. Die Eindrücke per Video wirken nachhaltiger und können vom Gehirn einfacher abgespeichert werden als reiner Fliesstext und ein paar Imagebilder. Der Text stirbt aber trotz Video nicht aus. Es ist die richtige Mischung von Text und Bewegtbild, welche die nachhaltige Wirkung und Wiedererkennung bei der Zielgruppe ausmacht.

Im 2017 sollen Videos bereits rund 70 % des Internet-Traffics ausmachen, wie Experten voraussagen. Marketingverantworltiche sind also gut beraten, diese Entwicklung in ihren Marketingplänen zu berücksichtigen, wenn sie sich ein Stück des Kuchens sichern wollen. Vier Schritte, die es braucht, um sich dieses immer mächtiger werdende Instrument des Video-Marketings zunutze zu machen:

Video-Marketing in vier Schritten

  1. Die Video-Marketingstrategie
    Eine Strategie für Ihr Video-Marketing festzulegen ist der erste Schritt. Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie mit Video-Marketing erreichen wollen, welche Zielgruppen im Zentrum stehen soll, wer intern dafür verantwortlich ist, was Sie Ihren Zuschauern bieten wollen und wie viel Marketinggeld Sie ins Video-Marketing investieren können.
  2. Der Video-Content
    Video-Marketing ist ein mächtiges und vielfältiges Tool. Es sollte stets der Mehrwert des Videos für den Zuschauer im Vordergrund stehen. Lautes Verkaufsgeschrei ist nicht die Idee von Video-Marketing. Wonach suchen Ihre potenziellen Kunden im Internet? Was ist nützlich für sie? Sind es Erklärvideos, Tutorials, Impulsreferate, Kundenstimmen, Meinungen zu aktuellen Trends, Anwendungsbeispiele oder schlicht Unterhaltung?
  3. Die Suchmaschinenoptimierung
    Videos sind ein hervorragendes Marketinginstrument, wenn sie auch tatsächlich im Netz gefunden werden. Legen Sie sich eine Suchmaschinenoptimierungs- und Vermarktungsstrategie für Ihre Videos zurecht. Die Inhalte müssen von Ihren potenziellen Kunden auffindbar sein, sonst bringt das tollste Video nichts.
  4. Das Video selbst
    Auf Video-Marketing zu verzichten, weil Sie keine Zeit und kein Geld haben, um das perfekte Video zu erstellen, ist ein Fehler. Nicht die Perfektion des Videos macht den Erfolg Ihres Video-Marketings aus, sondern Nutzen für den Betrachter, Authentizität, Originalität und Kreativität. Es gibt mittlerweile bereits Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, Marketing-Videos mit dem Smartphone zu erstellen. Mit einer guten Idee, einem Smartphone und einer Videoschnitt-Software ist die Produktion eines Videos durchaus auch in Eigenregie möglich. Selbstverständlich gibt es in Bezug auf die Qualität Mindestanforderungen. Das Video sollte eine hohe Auflösung haben und auch im Vollbildmodus noch angenehm anzuschauen sein.

03.10.2016

Help-Desk

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