Weiterbildung und Berufsbildung

Route2China: BZZ goes Shanghai

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Ein Bericht über eine spannende Reise und ein eindrückliches Bildungsprojekt.

Veröffentlicht am 2. Oktober 2018 von Volkan Demir

Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen es immer schneller und effizienter Daten und Waren auszutauschen. Internetriesen wie Zalando und Amazon sind nur einige Player, die durch diese neuen Technologien zu Marktführern aufgestiegen sind. Diesbezüglich ist unser Blick oft nach Westen ausgerichtet. Dabei ist der Osten für unsere Leben oft noch relevanter als der Westen, weil viele Produkte beispielweise in China hergestellt werden. Zwischenzeitlich können chinesische Produzenten ihre Produkte direkt auf eigenen Plattformen wie Alibaba.com den Endkunden im Europa und USA anbieten.

Die berufliche Ausbildung in der Schweiz gehört zu den besten der Welt und ist damit ein Erfolgsmodell. Um diesem Erfolg auch morgen ermöglichen zu können startete im Jahr 2017 zum ersten Mal das interkantonale Internship-Projekt «Route2China». Im aktuellen Jahr 2018 sind die Kantone Zürich, Luzern, Schaffhausen und Zug mit Berufslernenden vertreten. Das Ziel dieses Projektes ist es einer Gruppe von IT- und Elektronik-Lernenden Erfahrungen und Austausch mit anderen Kulturen zu ermöglichen.

Im aktuellen Jahr 2018 nahmen 27 Lernende diese Gelegenheit war und reisten für dieses drei wöchige Praktikum nach Shanghai. In diesen drei Wochen werden die Lernenden in Gruppen gemäss Ihren Fähigkeiten und Wünschen eingeteilt. Jede Gruppe agiert dabei als ein Netzwerk von Freelancern, die gemeinsam ein aktuelles Projekt bearbeiten und versuchen eine marktreife Lösung zu erstellen. Für die erfolgreiche Fertigstellung des Projektes wird von den Lernenden fachliches Können ebenso abverlangt wie ein hohes Mass an «weiche Faktoren» wie Sozialkompetenz, sprachliche Flexibilität und die Fähigkeit lösungsorientiert kommunizieren können.

Möglich wurde dieses einmalige Projekt durch das Engagement von verschiedenen Berufsfachleuten und Organisationen:

  • Das Mittelschul- und Bildungsamt Zürich (MBA), vertreten durch Isabelle Sterchi. Ohne ihr «Herzblut» wäre dieses Projekt niemals so weit gekommen.
  • Einen grossen Teil der Finanzierung übernahm die Stiftung movetia.ch, deren Zielsetzung es ist berufliche Mobilität im In- und Ausland zu fördern.
  • Die Organisation mit und in Shanghai wurde durch das Unternehmen «Route2China» ermöglicht, deren CEO Min Wang, die Gruppe persönlich begleitet.
  • Die fachliche Betreuung Vorort wird durch die Technische Berufsschule Zürich (Vertreten durch Roy Ganz, Lehrperson Fachkunde Elektronik) und das Bildungszentrum Zürichsee in Horgen (Vertreten durch Volkan Demir, Lehrperson Fachkunde Applikationsentwicklung) gewährleistet.

Neben den fachlichen Aspekten geht es in diesem Projekt darum den Handelspartner China, der in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden ist, besser kennen und verstehen zu lernen. Neben den Projekten wird die Gruppe daher verschiedene Exkursionen in das Umland unternehmen, die Schweizer Botschaft besuchen und Unterricht in Landeskunde und der chinesischen Sprache erhalten. In den drei Wochen wird es sicherlich niemanden langweilig.

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2 Kommentare


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  • - 7. Oktober 2018 16:46

    Dieses Projekt ist wirklich einzigartig und stärkt die duale Berufsbildung einmal mehr. Allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie auch den Personen, die alles organisiert haben, ein grosses Kompliment und viel ERfolg!

    Antworten

  • - 4. Oktober 2018 09:04

    Ich bin gespannt auf Eure Reiseberichte und Kommentare, wie es läuft. Vielen Dank, dass wir aus der Ferne an den Erlebnissen teilhaben können und viel Erfolg!

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