Weiterbildung und Berufsbildung

Praktischer Umweltschutz (Pusch) im Unterricht

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Vor einigen Wochen besuchte uns Claudia Ramp von PUSCH. Pusch ist eine Organisation, die sich für eine gesunde Umwelt, die nachhaltige Nutzung der Ressourcen sowie vielfältige und artenreiche Lebensräume einsetzt (von Pascal Huber und David Kirchrath).

Veröffentlicht am 20. März 2017 von Marion Jordi

Viele kennen den Begriff Littering gar nicht oder die genaue Bedeutung. Das ist das achtlose Wegwerfen von Abfall auf der Strasse oder in der Landschaft. Littering ist NICHT die illegale Entsorgung von Haushaltabfällen.

Littering gibt es schon seit der Mensch Abfall produziert, aber erst seit es die Industrialisierung gibt hat es viele nicht abbaubare Stoffe oder solche, die sich erst nach sehr lange Zeit zersetzen. Wussten Sie schon, dass sich z.B. Plastik erst nach  450 Jahren auflöst.

Als uns Frau Jordi Frau Ramp von Pusch vorstellte, wusste wir alle nicht genau was uns erwartet. Frau Ramp hat uns zuerst ein paar Bilder gezeigt: den Vergleich zwischen unberührter Natur mit Tieren und die gleiche Landschaft mit Littering. Der Vergleich war beeindruckend, dass so viel Plastik und andere Stoffe eine wunderschöne Landschaft zerstören können.

Sie hat uns von der Geschichte des Littering erzählt und dass sie deswegen ihr Leben komplett geändert hat. Sie trennt den Abfall immer, wirft nichts auf die Strasse, sondern entsorgt ihren Abfall in den vorgesehenen Vorrichtungen.

Wir durften in zweier oder dreier Gruppen und mit einem Arbeitsblatt in vorgegebene Gebiete in der näheren Umgebung der Schule gehen.

Wir hatten den Auftrag, den Bahnhof von Horgen unter die Lupe zu nehmen.

Wir waren ein bisschen geschockt wie viele Zigarettenstummel auf dem Bahnhof verteilt waren. Auch haben wir keine Recycling Stellen für Alu und Zeitungen gefunden. Zum Abschluss trafen wir uns wieder in der Klasse und alle Gruppen berichteten von ihren Erfahrungen. Eine Gruppe hatte am See bei den Bänken am Boden mehr als 80 Zigarettenstummel gefunden.

(KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wir fanden den Tag sehr spannend und haben uns ein bisschen geändert und werfen nicht einfach Abfall auf die Strasse. Wir wünschen uns, dass die Menschen die Augen aufmachen und keinen Abfall mehr auf die Strasse werfen!

 

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